IN DREI WORTEN
aufmerksam • naturverbunden • kreativ
HINTERGRÜNDE
Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht das Leben. Mitsamt seinen Hoffnungen, Potenzialen und Unzulänglichkeiten. Mit der Methode der Achtsamkeit habe ich einen Weg gefunden, gesund und kreativ mit Lebensfragen umzugehen, Mitgefühl zu gestalten und Gelassenheit zu kultivieren. Im gesamtgesellschaftlichen Kontext halte ich das für Qualitäten, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens hilfreich sein können, hin zu mehr Selbstbewusstsein, Umweltbewusstsein, zu mehr Fehlerfreundlichkeit und Friedlichkeit. In einer auf Wachstum angelegten Wirtschaftsform können u.a. diese Fähigkeiten dazu beitragen, im Leben des Einzelnen, der Familie, in öffentlichen Einrichtungen oder Unternehmen hartnäckige Strukturen zu erkennen, zu verändern und mehr Freiraum zu schaffen. Ein Freiraum der gekennzeichnet ist von Klarheit, Präsenz und Kreativität. Vielen Unternehmen haben mittlerweile erkannt, dass es vor allem die Kreativität ist, die eine Schlüsselrolle spielt im großen Rennen um den den eigenen Wettbewerbsvorteil. Studien zu Arbeitszeitverkürzung belegen, dass die Produktivität und Qualität der Arbeit steigt, wenn Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen weniger arbeiten und es auch in der Arbeitstaggestaltung Möglichkeiten gibt um zur Ruhe zu kommen. Mitunter begeben sich die meisten Menschen nach ihrer Arbeitszeit in die nächste Vollzeitbeschäftigung. Die Familie, den Haushalt ect. In dieser Verdichtung von ToDo's und der Beschleunigung von Abläufen kann praktische Achtsamkeit äußerst wirkungsvoll sein, um einen inneren Ausgleich herzustellen, der sich wiederum positiv auf alle Lebensbereiche auswirken kann. Der römische Dichter Ovid hat einmal gesagt: "Was ohne Pausen geschieht ist nicht von Dauer." In dieser Betrachtung steckt gerade für unseren modernen Lebensstil eine umfassende Wahrheit.
Im künstlerischen Kontext interessiert mich das Thema Leere und Stille als radikaler Ansatz. Wie kann Leere im künstlerischen Arbeiten integriert werden?
Welche Wirkung entfaltet Stille, Leere und Wiederholung in Inszenierung, Komposition und Text?
Meine Erfahrungen und das Wissen darüber möchte ich gern mit euch teilen und eine Begleitung sein, hin, auf dem Weg zu einer umfassenderen Betrachtungsweise.
„Die Frage ist nicht, auf was du schaust, sondern was du siehst.“
Henry David Thoreau
VITA
MBSR - Lehrer / Achtsamkeitslehrer
- Ausbildung am Institut für Achtsamkeit u.a. bei Dr. Linda Lehrhaupt
- Dozent für achtsamkeitsbasierte Verfahren bei verschiedenen nationalen Bildungsträgern
- Durchführung von MBSR Kursen, Unternehmensberatung
Pädagogik
- Studium der Heilpädagogik Schwerpunkte: Geistige Entwicklung, Potenzialförderung, Kommunikation, Supervision, Wahrnehmungsförderung
- Lehrtätigkeit im Bereich geistige Entwicklung
- Referent im Bereich Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung
Kunst
- Musik, Theater, Performance
- Inszenierung von Bühnenstücken im Bereich darstellende Kunst u.a. am Bauhaus Dessau
- Komponist und Texter im Bereich Populärmusik
- Förderung der international kulturellen Zusammenarbeit im Bereich Sprache u.a. in Kooperation mit dem Goethe-Institut